Bei uns im Woid– da summts ganz schee!

Kaum zurück aus dem wohlverdienten Urlaub, muss ich mich auch schon wieder mit meinen beiden Männern rumärgern.

Wie mein Urlaub war? Ach wissen Sie, er war wirklich sehr interessant! Ich hatte mir nämlich eine Urlaubslektüre mit an den Strand genommen. Also, ich meine ein richtige Lektüre – keinen so kommerziellen Mist, sondern eher was Passendes für Menschen mit meinem IQ. Es war gar nicht so einfach, etwas in dieser Art in der Flughafen-Buchhandlung zu bekommen, aber ich habe dann doch noch was Geeignetes gefunden: Das Bienensterben und seine Folgen. Seit ich dieses Buch gelesen habe, bin ich ganz hin und weg von diesen fleißigen Insekten. Ohne Bienen kein Leben – soviel habe ich jetzt verstanden, und deshalb müssen wir was tun! Hochmotiviert habe ich mir nach meiner Rückreise auch gleich ein weiteres Buch, mit dem interessanten Titel: Imkern leichtgemacht, gekauft. Denn eins ist sicher – ich habe dem Bienensterben den Kampf angesagt. Irgendwer muss ja damit anfangen, diese Welt zu retten! Und warum nicht ich – Rosa Gmeinwieser!

Na gut, laut meinem Alois und dem Opa Xaver gibt’s angeblich schon viele Imker hier im Landkreis, aber davon muss ich mich erst selbst überzeugen. Wer weiß, vielleicht haben mir die beiden ja nur wieder einen Bären aufgebunden. Die Sache mit dem Gartenteich haben sie ja auch nur als Ausrede benutzt. Angeblich wollten sie mich damit nach meinem Urlaub überraschen, stattdessen habe ich jetzt nur ein deppertes RIESIGES Loch im Garten – nierenförmig, versteht sich..

Von wegen Teich – einen Pool wollten sie sich anlegen, damit sie während dem Grillen nicht mehr bis zur Küche laufen müssen, um ihr Grillbesteck zu säubern. Das muss man sich mal vorstellen! Na egal, zurück zu meinen treuen Bienchen.

Ich bin nämlich grad zu Reinhard Hößl nach Wilting gefahren. Er ist Imker und kann mir mit Sicherheit erklären, wie ich die Bienen dazu bringe, bei mir im Garten einzuziehen. Wissen Sie, ich möchte unbedingt, dass sich ein Völkchen bei mir zuhause ansiedelt. Am besten gleich neben dem Pool-Loch. Ich glaube, das könnte interessant werden. Wo wir gerade dabei sind: Gibt es eigentlich auch Bienen ohne Stachel? Immerhin gibt’s ja auch Weintrauben ohne Kerne. Falls nicht, könnte ich ihnen diese Dinger ja vielleicht wegzüchten. Na, wir werden sehen. Hauptsache, sie produzieren Unmengen Honig.

„Hallo Herr Hößl, jetzt lassen Sie doch mal die Viecherl sehen. Kann man die eigentlich auch streicheln? Oh, das sind aber viele Bienen. Schauens bloß, dass die auf dem Brettl dableiben, gell!

Was? Die tun nichts, wenn man sich ruhig hält? Aha, und warum ham Sie dann Handschuhe und so a komisches Mützerl auf? Hätte ich vielleicht auch besser so a Mütze … AUA … zu spät …!“

Da brauchen Sie gar nicht zu Lachen anfangen. Man muss halt hart im Nehmen sein, wenn man die Welt retten will, gell? Für einen guten Honig muss man schon was tun, denn Honig ist nicht nur gesund, er ist vor allem auch schmackhaft. Und damit meine ich nicht den Honig in warmer Milch oder im Frühstücksmüsli. Am besten schmeckt er mir in Verbindung mit Limonade. Na gut, nicht der pure Honig, eher der Honigwein, also der Met halt. Habens so etwas schon mal probiert? Man muss ihn sich nicht einmal selber machen, denn so ein leckeres Getränk gibt es auch schon abgefüllt in Flaschen.

Metalnade heißt dieser wahre Zaubertrunk. Den habe ich im Urlaub immer mit ein paar jungen Spaniern am Strand getrunken. Zum Glück hatte mir mein Sohn ein paar Flascherl mitgegeben und bei der Gelegenheit habe ich den Chicos auch gleich meine Bienchen und Blümchen Stories erzählt. Die waren vielleicht begeistert, das können Sie mir glauben! Auch wenn sie komischerweise dabei immer auf meine Tochter Milka gestarrt haben. Wenn’s Durst kriegt ham, sans dann doch wieder bei mir angestanden. Ob das jetzt nur allein an meinem neuen Strandkleid gelegen hat, wag ich zu bezweifeln, denn heute beim Imker Hößl hab ich ja auch nur de Flascherl dabei.

„Gell, Herr Hößl? Ich glaub, jetzt trink ma erstmal, oder? Na dann – zum Wohl!“


Die Kulisse

Bisher sind keine Bilder verfügbar.

Verpassen Sie nichts mehr!

Ich bestätige mit der Anmeldung, die Datenschutzerklärung gelesen zu haben und akzeptiere diese.

Abonnieren Sie unseren Newsletter und wir benachrichtigen Sie sofort, wenn eine neue Geschichte verfügbar ist


Warning: Use of undefined constant tertiary - assumed 'tertiary' (this will throw an Error in a future version of PHP) in templates/simpler/fe_page_simpler.html5 on line 104
#0 templates/simpler/fe_page_simpler.html5(104): __error(2, 'Use of undefine...', '/usr/www/users/...', 104, Array)
#1 system/modules/core/library/Contao/BaseTemplate.php(88): include('/usr/www/users/...')
#2 system/modules/core/library/Contao/Template.php(277): Contao\BaseTemplate->parse()
#3 system/modules/core/classes/FrontendTemplate.php(46): Contao\Template->parse()
#4 system/modules/core/classes/FrontendTemplate.php(81): Contao\FrontendTemplate->parse()
#5 system/modules/core/pages/PageRegular.php(190): Contao\FrontendTemplate->output(true)
#6 system/modules/core/controllers/FrontendIndex.php(285): Contao\PageRegular->generate(Object(Contao\PageModel), true)
#7 index.php(20): Contao\FrontendIndex->run()
#8 {main}

Dem Kammerherrn sei Dank

von Gabriele Kiesl  

Also Leut, jetzt muss ich euch kurz mal was erzählen. Wie ihr ja wisst, spiele ich doch jedes Jahr in Furth im Wald bei den Drachenstich Festspielen mit, gell? Ihr ahnt ja nicht, was mir da bei der letzten Aufführung passiert ist.

Weiterlesen …

Was für ein Theater!

von Gabriele Kiesl  

Jetzt stellen Sie sich mal vor – ich spiele jetzt Theater! Aber wenn Sie jetzt meinen, dass es sich dabei nur um eine windige Rolle in einem Kindertheater handelt, bei der ich lediglich als tattrige Großmutter oder so durchs Bild laufe, dann haben Sie sich getäuscht.

Weiterlesen …

Urlaubspost

von rmadmin  

So leid es mir tut, aber ich brauchte dringend mal ordentlich viel frische Luft und deshalb bin ich mit meiner Tochter Milka und ihrer Freundin ab zum Meer. Sollen meine Männer doch ruhig mal sehen, wie sie ohne mich zurechtkommen.

Weiterlesen …

A Pfund afd Händ

von rmadmin  

Also, eins sag ich Ihnen: In Cham ist einfach immer was los. Egal zu welchem Wetter, an welchem Wochentag, oder zu welcher Jahreszeit. Hier steppt der Bär – wie man so schön auf Neudeutsch sagt. Warum, fragen Sie?...

Weiterlesen …

Opa Xavers Aus-Reise

von Gabriele Kiesl  

Also, das gibt´s doch gar nicht! Kaum geht es meinem Alois endlich wieder besser, muss ich mich um den nächsten Kranken kümmern – und das, obwohl ich bei ihm gar keine Voodoo-Puppe benutzt habe.

Weiterlesen …

Bluadiga Voodoo

von Gabriele Kiesl  

Unzählige Krampusse, Perchten und Hexen trieben sich auf dem Platz herum und gruppierten sich um die BluadigeLuzier. Es war ein wahrhaftig schauriges Erlebnis, sag ich Ihnen. Ungeheuerliche Fratzen blickten mich an, eine schrecklicher wie die andere. Gruselige Geräusche paarten sich mit Nebelschwanden, die sich dicht am Erdboden breitmachten.

Weiterlesen …

Schwammerl und Leberkas

von Gabriele Kiesl  

Eigentlich wollte ich es meinem Mann wegen dem Schafkopfen letztens ja gehörig heimzahlen. Ich spielte mit dem Gedanken seine Modelleisenbahn-Landschaft zu fluten oder die Holzkugel-Sitzauflage für sein Auto zu verstecken...

Weiterlesen …

Wenn man nicht alles selber macht...

von Gabriele Kiesl  

Was ich heute gemacht habe? Na, Sie sind gut – sauber natürlich! Nein, nicht nur bei mir zu Hause. Wo denken Sie hin? Überall. Ich kann gar nicht anders. Schließlich bin ich eine Hausfrau vom alten Schlag und nicht so eine wie in dieser Frauchenwechseldich-Sendung aus dem Fernsehen. Die tauschen nicht die Frauen – sondern ihren Dreck. Vor allem aber ihre dreckige Wäsche, und damit mein ich keine Kleidungsstücke. 

Weiterlesen …