Schwer hat man´s mit der Kost

Heute beginne ich eine Art Frühjahrsrundumerneuerung und anfangen tu ich mit so einer ausländischen Mode-Diät namens Low Carb. Ist das eigentlich eine Diät oder eher eine Einstellung? Na, egal – jedenfalls mach ich das jetzt und basta. Meine Freundin, die Gisela, die hat drei Wochen nur Leberkäs gegessen und tatsächlich abgenommen. Ehrlich. Zumindest hat sie das gesagt. Stellen Sie sich das mal vor – drei Wochen nur Leberkäs – sonst nix. Ohne Semmel oder eine Scheibe Bauernbrot. Gruslig, was? Da muss da doch speiübel werden. Ich mag ihn ja sehr gerne – meinen Leberkäs, aber NUR? Nee, das ist nix für mich. Eine anständige Semmel oder eine knackige Breze gehört einfach dazu. Eher würde ich eine gewisse Zeit nur mit Schweinsbraten und Sauerkraut aushalten. Gut, so ein Knödel, der macht halt schon auch satt, gell? Aber dann muss man halt zwei Scheiben Fleisch mit einem anständigen Krusterl drauf mehr auf den Teller tun – dann wird’s schon.

Ich habe mir jedenfalls hier in der Buchhandlung ein richtig schlaues Buch gekauft: Iss dich schlank oder so heißt das. Untertitel: Das schaffst sogar du – also damit meinen die mich! Das hat mir schon Mut gemacht. Mir hat vorher noch nie jemand ein Buch gewidmet. Das muss ja einfach gut sein. Aufgeregt bin ich ja schon ein bisschen. Irgendwie trau ich mich gar nicht, mein Büchlein aufzuschlagen. Hoffentlich sind wenigstens ein paar Bilder drin. Wissen Sie, ich habs nicht so mit dem Lesen. Bilder angucken – dass tu ich schon gern. Aber was mach ich nur, wenn darin Fotos von lauter leckeren Kohlehydraten sind? Oh Herr, steh mir bei!

Jetzt reiß dich mal zusammen, Rosa! Was die Gisela geschafft hat, das schaffst du schon lange! Am besten, ich geh gleich mal hier ins Café Hutterer und bestelle mir ein Wasser ohne alles. Was? Ohne Glas? Hä? Nein – natürlich ohne Kohlensäure. Obwohl – Kohlehydrate sind jetzt nicht so was Ähnliches wie Kohlensäure, oder? Hört sich so gleich an. Ich glaube, ich hätte in der Schule doch ab und zu aufpassen sollen. Aber das war damals gar nicht so leicht. Wissen Sie, mein Tischnachbar, der Michi, der hat immer so gut riechende Leberwurst-Pausenbrote mitdabeigehabt. Voller Kohlehydrate, sag ich Ihnen, aber lassen wir das …

Oh mei, schauen Sie sich mal die Auslage in dieser riesigen Theke an. Ein Stück Kuchen schöner als das andere. Und erst die Torten und die Bergspitzen! Da sollst ned schwach werden …

Ich darf mich jetzt nicht ablenken lassen. Am besten, ich schlage jetzt endlich dieses Buch auf und lese, wie ich mit dieser Diät anfangen muss. Uiii, lesen Sie auch, was ich lese? Nein? Stellen Sie sich vor – hier steht, dass ich mit einem Fresstag anfangen soll. Einem FRESSTAG!

Also, ich weiß ja nicht, wie Sie das sehen, aber ich bin der Meinung, dass dieses Büchlein ein absoluter Bestseller werden wird. Her mit euch, ihr Gipferl, Schweinsohren, Windbeutel und Sahneschnittchen! Eines ist gewiss: Diese Diät könnt auch aus der Oberpfalz stammen!


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#6 system/modules/core/controllers/FrontendIndex.php(285): Contao\PageRegular->generate(Object(Contao\PageModel), true)
#7 index.php(20): Contao\FrontendIndex->run()
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Dem Kammerherrn sei Dank

von Gabriele Kiesl  

Also Leut, jetzt muss ich euch kurz mal was erzählen. Wie ihr ja wisst, spiele ich doch jedes Jahr in Furth im Wald bei den Drachenstich Festspielen mit, gell? Ihr ahnt ja nicht, was mir da bei der letzten Aufführung passiert ist.

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Was für ein Theater!

von Gabriele Kiesl  

Jetzt stellen Sie sich mal vor – ich spiele jetzt Theater! Aber wenn Sie jetzt meinen, dass es sich dabei nur um eine windige Rolle in einem Kindertheater handelt, bei der ich lediglich als tattrige Großmutter oder so durchs Bild laufe, dann haben Sie sich getäuscht.

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Urlaubspost

von rmadmin  

So leid es mir tut, aber ich brauchte dringend mal ordentlich viel frische Luft und deshalb bin ich mit meiner Tochter Milka und ihrer Freundin ab zum Meer. Sollen meine Männer doch ruhig mal sehen, wie sie ohne mich zurechtkommen.

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A Pfund afd Händ

von rmadmin  

Also, eins sag ich Ihnen: In Cham ist einfach immer was los. Egal zu welchem Wetter, an welchem Wochentag, oder zu welcher Jahreszeit. Hier steppt der Bär – wie man so schön auf Neudeutsch sagt. Warum, fragen Sie?...

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Opa Xavers Aus-Reise

von Gabriele Kiesl  

Also, das gibt´s doch gar nicht! Kaum geht es meinem Alois endlich wieder besser, muss ich mich um den nächsten Kranken kümmern – und das, obwohl ich bei ihm gar keine Voodoo-Puppe benutzt habe.

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Bluadiga Voodoo

von Gabriele Kiesl  

Unzählige Krampusse, Perchten und Hexen trieben sich auf dem Platz herum und gruppierten sich um die BluadigeLuzier. Es war ein wahrhaftig schauriges Erlebnis, sag ich Ihnen. Ungeheuerliche Fratzen blickten mich an, eine schrecklicher wie die andere. Gruselige Geräusche paarten sich mit Nebelschwanden, die sich dicht am Erdboden breitmachten.

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Schwammerl und Leberkas

von Gabriele Kiesl  

Eigentlich wollte ich es meinem Mann wegen dem Schafkopfen letztens ja gehörig heimzahlen. Ich spielte mit dem Gedanken seine Modelleisenbahn-Landschaft zu fluten oder die Holzkugel-Sitzauflage für sein Auto zu verstecken...

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Wenn man nicht alles selber macht...

von Gabriele Kiesl  

Was ich heute gemacht habe? Na, Sie sind gut – sauber natürlich! Nein, nicht nur bei mir zu Hause. Wo denken Sie hin? Überall. Ich kann gar nicht anders. Schließlich bin ich eine Hausfrau vom alten Schlag und nicht so eine wie in dieser Frauchenwechseldich-Sendung aus dem Fernsehen. Die tauschen nicht die Frauen – sondern ihren Dreck. Vor allem aber ihre dreckige Wäsche, und damit mein ich keine Kleidungsstücke. 

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