Was für ein Theater!

Jetzt stellen Sie sich mal vor – ich spiele jetzt Theater! Aber wenn Sie jetzt meinen, dass es sich dabei nur um eine windige Rolle in einem Kindertheater handelt, bei der ich lediglich als tattrige Großmutter oder so durchs Bild laufe, dann haben Sie sich getäuscht. Es handelt sich dabei eher um eine richtige, oder besser gesagt gewichtige Rolle. Letzteres sollte Sie jetzt eigentlich nicht zum Lachen bringen. Schämen sollten Sie sich! Immerhin habe ich zwei Pfund abgenommen. Nach den Unmengen Osterschinken und den unzähligen bunten Eiern – ganz egal ob echte „Fast Küken“ oder schokoladige Kalorienbomben - war das leider dringend notwendig. Außerdem musste ich schließlich Platz schaffen für die kommende Eissaison.

Na, jedenfalls proben wir jetzt schon seit Monaten und ich kann es kaum mehr erwarten, bis ich wieder auf die Bühne darf. Wissens, ich habs ja eigentlich schon immer gewusst, dass ich auf die Bretter, die die Welt bedeuten, gehöre. Und das Publikum werde ich auch noch irgendwann davon überzeugen! Wer weiß, vielleicht sitzt ja ein Regisseur vom Broadway unter den Zuschauern. So was soll ja vorkommen. Jetzt lachen Sie schon wieder? Das könnte doch sein. Immerhin schafft es der Trump samt seiner Addams Family sogar bis zum Papst. Also warum sollte sich mein amerikanischer Traum da nicht bewahrheiten? Heutzutage ist absolut alles möglich. Sie werden schon noch sehen! Aber jetzt muss ich mich erst mal auf meine Premiere vorbereiten. Nicht, dass mir wieder ein Fauxpas nach dem anderen passiert. Bei den letzten Proben war es teilweise schon oft peinlich. Kommt nicht so gut, wenn man seine Requisiten aus Versehen fallen lässt und sie dann so weit unter den Tisch rollen, dass man sie nur mühselig wieder hervorholen kann.

Dumm ist auch, dass meine Füße, wenn ich aufgeregt bin, immer so viel Schweiß bilden. Normalerweise hilft es, wenn man ab und zu die Schuhe zum Lüften auszieht, aber wenn dann ein fettes Loch im Socken alle zum Lachen bringt, stärkt das nicht gerade meine Konzentration bei der Arbeit.

Auch ist es nicht von Vorteil, wenn man mir eine Schüssel vor die Nase hält und zu mir „Spucks aus!“ sagt, nur weil ich mal einen klitzekleinen Texthänger hab. Da braucht man sich dann halt auch nicht wundern, dass ich zu drastischeren Maßnahmen übergehen musste und eine John Wayne Lasso-Nummer einstudiert habe.

Wenn man dann auch noch sein Kostüm nicht alleine vom Leib kriegt und eine der Schauspielkolleginnen einem beim Ausziehen helfen muss und der Rest der Theatergruppe sich bei meinem Anblick lachend auf den Bühnenboden wirft, dann ist endgültig Schluss mit lustig. Dann braucht man einfach mal einen ausgiebigen Schmuser als Belohnung für all diese Desaster. Gut, dass mir mein Schauspielkollege auf der Bühne nicht weglaufen kann.

Sie glauben mir nicht? Meinen, dass ich maßlos übertreibe? Na, dann kommens doch zu einer unserer Aufführungen. Wo es die gibt? Ganz klar – im Hinterhof des Restaurants/Cafes „VIP“. Dort zeigt unsere Theatergruppe „Further Theaterallerlei e.V.“ unter Leitung von Heinz Winklmüller einen wirklich diebisch-lustigen Schwank. Neben tumultartigen Verwechslungen bei kriminalistischen Handlungen wird nicht nur für Spannung, Dramatik und beste Unterhaltung gesorgt, sondern sicher auch für ein Wiedersehen mit mir. Sie lachen ja schon wieder? Na gut, vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um Ihnen mitzuteilen, dass bereits alle Aufführungen ausverkauft sind. Hallo? Sind Sie noch anwesend? Ja, warum lachens denn jetznima …?

 

 

Vorstellungstermine: 25. bis 27. Mai und 02. bis 04.Juni.

Aber leider sind mittlerweile wirklich alle Vorstellungen ausverkauft!

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#4 system/modules/core/classes/FrontendTemplate.php(81): Contao\FrontendTemplate->parse()
#5 system/modules/core/pages/PageRegular.php(190): Contao\FrontendTemplate->output(true)
#6 system/modules/core/controllers/FrontendIndex.php(285): Contao\PageRegular->generate(Object(Contao\PageModel), true)
#7 index.php(20): Contao\FrontendIndex->run()
#8 {main}

Dem Kammerherrn sei Dank

von Gabriele Kiesl  

Also Leut, jetzt muss ich euch kurz mal was erzählen. Wie ihr ja wisst, spiele ich doch jedes Jahr in Furth im Wald bei den Drachenstich Festspielen mit, gell? Ihr ahnt ja nicht, was mir da bei der letzten Aufführung passiert ist.

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Was für ein Theater!

von Gabriele Kiesl  

Jetzt stellen Sie sich mal vor – ich spiele jetzt Theater! Aber wenn Sie jetzt meinen, dass es sich dabei nur um eine windige Rolle in einem Kindertheater handelt, bei der ich lediglich als tattrige Großmutter oder so durchs Bild laufe, dann haben Sie sich getäuscht.

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Urlaubspost

von rmadmin  

So leid es mir tut, aber ich brauchte dringend mal ordentlich viel frische Luft und deshalb bin ich mit meiner Tochter Milka und ihrer Freundin ab zum Meer. Sollen meine Männer doch ruhig mal sehen, wie sie ohne mich zurechtkommen.

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A Pfund afd Händ

von rmadmin  

Also, eins sag ich Ihnen: In Cham ist einfach immer was los. Egal zu welchem Wetter, an welchem Wochentag, oder zu welcher Jahreszeit. Hier steppt der Bär – wie man so schön auf Neudeutsch sagt. Warum, fragen Sie?...

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Opa Xavers Aus-Reise

von Gabriele Kiesl  

Also, das gibt´s doch gar nicht! Kaum geht es meinem Alois endlich wieder besser, muss ich mich um den nächsten Kranken kümmern – und das, obwohl ich bei ihm gar keine Voodoo-Puppe benutzt habe.

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Bluadiga Voodoo

von Gabriele Kiesl  

Unzählige Krampusse, Perchten und Hexen trieben sich auf dem Platz herum und gruppierten sich um die BluadigeLuzier. Es war ein wahrhaftig schauriges Erlebnis, sag ich Ihnen. Ungeheuerliche Fratzen blickten mich an, eine schrecklicher wie die andere. Gruselige Geräusche paarten sich mit Nebelschwanden, die sich dicht am Erdboden breitmachten.

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Schwammerl und Leberkas

von Gabriele Kiesl  

Eigentlich wollte ich es meinem Mann wegen dem Schafkopfen letztens ja gehörig heimzahlen. Ich spielte mit dem Gedanken seine Modelleisenbahn-Landschaft zu fluten oder die Holzkugel-Sitzauflage für sein Auto zu verstecken...

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Wenn man nicht alles selber macht...

von Gabriele Kiesl  

Was ich heute gemacht habe? Na, Sie sind gut – sauber natürlich! Nein, nicht nur bei mir zu Hause. Wo denken Sie hin? Überall. Ich kann gar nicht anders. Schließlich bin ich eine Hausfrau vom alten Schlag und nicht so eine wie in dieser Frauchenwechseldich-Sendung aus dem Fernsehen. Die tauschen nicht die Frauen – sondern ihren Dreck. Vor allem aber ihre dreckige Wäsche, und damit mein ich keine Kleidungsstücke. 

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